Es ist Apfelernte und dementsprechend habe ich zur Zeit recht viele Äpfel im Haus. Schließlich ist die Metzinger Gegend für ihre Streuobstwiesen bekannt und auch wenn man wie ich kein eigenes “Gütle” mit ein paar Obstbäumen besitzt, kennt man hier eigentlich immer jemanden, der froh ist wenn man ihm etwas Obst abnimmt.
Da es schade wäre, die ganzen Äpfel zu Apfelmus oder Apfelkompott zu verarbeiten, gibt es immer auch ein paar frische Leckereien wie Apfelküchlein oder eben jener Apfel-Amaretto-Kuchen, den ich gestern gebacken habe. Ganz besonders freut es mich, dass das aktuelle Blog-Event auf 1x umrühren bitte zufällig “Quiche, Tarte & Co.” zum Thema hat. Da mache ich doch glatt mit.
Zutaten für eine 26cm Spring- oder Tarteform:
Teig:
- 100g Mehl
- 50g Speisestärke
- 75g Butter (zimmerwarm)
- 50g Zucker
- 1 Ei
Belag:
- 800g säuerliche, feste Äpfel
Sahneguß:
- 200ml süße Sahne
- 1 Ei
- 2 EL Zucker
- 4 EL Amaretto
- 1 EL Speisestärke
Gehobelte Mandeln und Puderzucker zum Bestreuen
Speisestärke und das gesiebte Mehl in eine Schüssel geben. Darauf die zimmerwarme Butter, den Zucker und das Ei geben und mit dem Handrührer auf niedriger Stufe verkneten. Den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit kannst du den Sahneguß und die Äpfel vorbereiten. Für den Guß die Sahne, das Ei, den Amaretto, die Stärke und den Zucker mit einem Schneebesen vermischen. Die Äpfel schälst du, entkernst sie und schneidest sie dann in Spalten.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in der eingebutterten Form einen gleichmäßigen Boden daraus bilden und an der Seite einen 2-3 cm hohen Rand hochziehen. Ich mache das immer mit Daumen und Handballen, das geht recht gut.
Dann legst du die Apfelspalten kreisförmig, sich leicht überlappend auf dem Teig aus. Auf dem Bild sieht man die Anordnung recht gut. Nun den Guß gleichmäßig über die Äpfel verteilen und den Kuchen mit Mandelsplittern bestreuen.
Der Kuchen braucht nun 50 Minuten bei 180-190 Grad (bei Umluft etwas weniger Hitze) im Backofen. Am nächsten Tag den Kuchen mit Puderzucker bestreuen und genießen.
Tags: Amaretto, Apfelkuchen, Äpfel, Backen, Kuchen



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Klingt richtig lecker! Ja die Streuobstwiesen gehen mir hier ab! Danke für Deinen Beitrag zum Event.
Sieht auch optisch absolut lecker aus, da würde ich am liebsten ein großes Stück nehmen…
Diese Streuobstwiesen kenne ich auch gut.
Vielen Dank für die Komplimente! Ich bin ja schon schwer auf die Beiträge der anderen Teilnehmer gespannt.
Apfelschwemme gibt’s auch im Westfälischen, wenn man die entsprechenden Verwandten mit großen Gärten hat
Dein Kuchen klingt lecker und unkompliziert, den backe ich gleich heute noch nach!
Ich habe Dein Rezept gerade bei Zorra entdeckt. Der Kuchen sieht sehr lecker aus.
@Gabi: Na, hat er gemundet?
@Sivie: Vielen Dank! Deine Zucchini-Tartes allerdings auch, die muss ich bei Gelegenheit mal nachbacken. Die passen bestimmt prima zum neuen Metzinger Wein.