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Heute wird es orientalisch, denn es gibt Hummus. Hummus ist eine Paste aus weichgekochten Kichererbsen, die püriert und mit Sesampaste und Gewürzen vermischt einen enorm leckeren Dip für Partys oder aber zum Abendbrot oder, wie in Israel üblich, zum Frühstück verspeist wird.

Hummus zu machen ist nicht schwer, benötigt aber etwas Zeit und Geduld, da die Kichererbsen recht lange kochen und danach auch einzeln geschält werden müssen. Die Mühe lohnt sich allerdings.

Man braucht für eine halbe Schüssel, die für 6-8 Personen zum Dippen reicht, folgendes:

Das Rezept zum Genuss aus 1001 Nacht gibt es nach dem Klick.

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Braucht man eigentlich eine Sondergenehmigung des Staatsschutzes, um so viel Glutamat vom Asia-Versandhandel bestellen zu dürfen oder reichen gute Beziehungen zu den Triaden? Mit so einer riesigen Menge könnte man bestimmt ganz Berlin mit dem Chinarestaurant-Syndrom lahmlegen.

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Gerade in der kalten Jahreszeit braucht man viele Vitamine um gesund über den Winter zu kommen. Und bevor die letzten sommerlichen Gemüse unerschwinglich oder von weit her importiert werden, habe ich vor zwei Wochen noch einmal in die vollen gegriffen und Paprika sowie Zucchini auf dem Markt gekauft. Für die Fleischeslust gab es dann noch in feine Streifen geschnittene Putenschnitzel. So bunt und lecker wie das Gericht dann aussah und schmeckte, war ich innerlich gut für den Winter gerüstet. Und tatsächlich, die Nacht darauf gab es hier den ersten Schnee. Den Rest des Eintrages lesen »

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Die wirklich sehr mürben und enorm leckeren Parmesan-Kekse der Hedonistin gab es für meinen Neffen, der nichts Süßes mag, als kleines Mitbringsel ins Krankenhaus. Ein oder zwei habe ich allerdings auch selbst genascht. Ich habe etwas mehr Mehl als im Rezept angegeben benötigt, bestreut sind sie mit groben schwarzen Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken, getrocknetem Oregano aus eigenem Anbau sowie grobem Meersalz.

Deichrunner’s Spanischen Apfelkuchen habe ich, wie auch die Kekse, schon vor 2-3 Wochen nach gebacken. Für die im Rezept angegebenen gemahlenen Nüsse habe ich frisch gemahlene Haselnüsse verwendet. Wenn die Apfelschwemme mal wieder vorbei ist, werde ich den Kuchen alternativ mit in Rum eingelegten Kirschen versuchen. Und etwas mehr Kakao sowie eventuell Schokoladenstücke müssen beim nächsten mal auch dazu.

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Vor rund 60 Jahren gab es sie noch zu Hauf: Bauern, die auf der schwäbischen Alb Linsen anbauten. In Grafenberg, dem Dörfle neben meiner hässlichen Trabantensiedlung, feiern die Einwohnern noch immer oder wieder jährlich ihr Linsenfest, denn ein Großteil der Grafenberger Männer soll noch Anfang des 20ten Jahrhunderts Vertreter in Sachen Linsen gewesen sein.

Die Linse ist allerdings ein eigentümliches Gewächs, das am liebsten steinig wächst und daher mühsam anzupflanzen und vor allem zu ernten und sortieren ist. Dabei strotzen Linsen geradezu von Eiweiß und gehören deshalb zu einer gesunden und wohlschmeckenden Ernährung einfach dazu.

Auf der schwäbischen Alb haben nun nach langer linsenfreier Zeit wieder ein paar mutige Bauern die Linse angebaut. 1985 machte der Bioland-Hof Mammel den Anfang, mittlerweile haben sich 12 Bauern zu einer Erzeugergemeinschaft zusammen geschlossen. Ein großes Highlight in der Wiedereinführung hier in der Region stellte die Entdeckung von original Alblinsen-Saatgut in St. Petersburg in Russland dar. Bis aus diesen archivierten Proben aber wieder genügend Saatgut zur Aussaat gewonnen werden kann, wird es wohl noch einige Zeit dauern.

Durch ihren sehr guten Geschmack hat es die Alblinse geschafft, als Passagier in die sogenannte “Arche des Geschmacks” der Slow Food-Bewegung aufgenommen zu werden. Erhältlich ist die Alblinse hier in der Region in ausgesuchten Bio- und Hofläden. Eine Liste aller Verkaufsstellen weltweit gibt es hier.

Ein Rezept zum schwäbischen Nationalgericht Linsen & Spätzle gibt es hier.

Dieser Artikel ist zuerst in meinem anderen Blog “Der Eckpfeiler” erschienen.

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Jetzt im Herbst öffnen sie ihre Pforten in nahezu jedem württembergischen Dörflein, das auch nur einen kleinen Wengerter (schwäbisch für Winzer, aber auch Weingarten) sein eigen nennt: Die Besenwirtschaften.

Da diese saisonalen, von den Winzern selbst betriebenen kleinen Gaststätten strengen Gesetzen unterliegen was Bewirtung und Ausschank betrifft, sind sie etwas ganz besonderes. Neben neuem und bereits gereiften Wein und edlen Obstbränden aus eigener Herstellung gibt es meist einfache, aber qualitativ hochwertige regionale Schmankerl zu essen. Vom einfachen Vesper wie einem Käse- oder Rauchfleischteller über Zwiebel- oder Lauchkuchen bis hin zum Winzerbraten mit Spätzle ist das Spektrum weit gefächert und regional unterschiedlich.

Rauchfleisch- und Käseteller im Altstadtbesen in Tübingen

Rauchfleisch- und Käseteller im Altstadtbesen in Tübingen

Diese besondere Atmosphäre einer Besenwirtschaft wird man zwar zu Hause nicht schaffen können, aber mit Freunden bei Wein und leckerem Essen zusammenzusitzen hat auch etwas. Also solltest du flux neuen Wein besorgen gehen und Gemüsekuchen backen, zum Beispiel den nachfolgenden Wirsingkuchen, der durch seinen milden Geschmack und den lockeren Teig samt knuspriger Kruste besticht.

Wirsingkuchen in herbstlicher Abendsonne

Wirsingkuchen in herbstlicher Abendsonne

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Manchmal muss das Kochen schnell gehen. Entweder weil man keine Zeit hat, aufwändig zu kochen oder aber weil man einfach tierischen Kohldampf hat. Bei mir war neulich beides der Fall und so gab es Pasta mit frischem Blattspinat vom Markt und Gorgonzolasauce.

Ein leckeres und dank der kurzen Garzeit des Spinats doch schnell zubereitetes Nudelgericht, das bestimmt öfter mal geben wird.

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Auf den Geburtstagsfeiern eines Freundes, dessen Mutter Italienerin war, gab es jedes Jahr die leckersten Canneloni der Welt. Der Ehrlichkeit halber muss ich allerdings gestehen, dass ich bisher keine ernsthafte Möglichkeit zum Vergleich hatte. Die Tiefkühl-Canneloni, die ich während meiner Zeit als Zivildienstleistender ab und an gegessen habe, waren zwar billig und einfach zuzubereiten, geschmacklich waren sie allerdings eine Katastrophe. Und die zwei oder drei Gelegenheiten, bei denen ich Canneloni beim Italiener gegessen habe, waren sie zwar immer ganz gut, aber sie erreichten nie diese einzigartige Geschmackserinnerung von damals.

Neulich hatte ich eine solche Lust auf diese Canneloni, dass ich improvisiert habe. Ich wusste nur noch, dass mein alter Freund keine Zwiebeln mochte und dass für diese fein geschnittener Lauch in die Füllung kam. Da ich aber Zwiebeln liebe, kam bei mir einfach beides zum Einsatz.

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