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Gestern nachmittag erreichte mich ein Paket aus Potsdam, das mir Rike von Genial Lecker im Rahmen des DFSSGF(IV) zugeschickt hatte. DFSSGF steht für Deutsche Foodblogger schicken sich gegenseitig Freßpakete und ist ein Event, das von Rosa organisiert wird (dort habe ich auch das schicke Logo geklaut). Ich selbst konnte wegen einer sich hartnäckig haltenden Grippe mein Paket erst gestern auf den Weg bringen, hoffe aber, dass es bis Samstag sein Ziel erreicht.

DFSSGF-Paket, vor meiner Wohnungstür auf mich wartend und aus Gründen der Erschöpfung erstmals mitsamt dem Empfänger auf dem Bett gelandet

DFSSGF-Paket, vor meiner Wohnungstür auf mich wartend und aus Gründen der Erschöpfung erstmals mitsamt dem Empfänger auf dem Bett gelandet

Rike hat mir allerlei regionale Spezialitäten aus der Potsdamer Gegend eingepackt:

  • Lindenblütenhonig aus dem Babelsberger Park, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört
  • selbst eingemachte Kirsch-Espresso-Konfitüre
  • Whisky-Senf aus Klosterfelde, der mir als altem Irland-/Schottlandfan bestimmt munden wird
  • eine milde Cabanossi vom lokalen Metzger
  • einige Walnüsse aus dem eigenen Garten
Als die Sonne durch die Wolken kam und ich einigermaßen erholt war, hat die Neugier überwogen und wurde das Paket doch noch am selben Tag ausgepackt.

Als die Sonne durch die Wolken kam und ich einigermaßen erholt war, hat die Neugier überwogen und wurde das Paket doch noch am selben Tag ausgepackt.

Da ich noch immer eine recht verstopfte Nase habe und dementsprechend wenig schmecke, werde ich die Leckereien erst später verkosten. Einzig der Cabanossi konnte ich nicht widerstehen, der erste Zipfel ist schon verputzt und war genial lecker. :-) Vielen Dank an Rike für das tolle Päckchen, über dessen Inhalt ich mich sehr gefreut habe und natürlich auch an Rosa für die Organisation!

Die Päckchen der Anderen kann man übrigens hier bewundern.

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Auch Sterneköche wie Johann Lafer scheinen ab und zu mal Appetit auf etwas einfaches, bodenständiges zu haben. Das jener aber tatsächlich ein Mettbrötchen in einer Kochsendung zubereitet, ist entweder der Zeit geschuldet (1995 gab es eben noch kein “Kerners Köche” und ähnliche Formate) oder aber einer infamen Ehrlichkeit, einem Bekenntnis zum Guten und Schlichten. ;)

Lustig anzusehen ist es aber allemal.

Direktmett

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Es ist Apfelernte und dementsprechend habe ich zur Zeit recht viele Äpfel im Haus. Schließlich ist die Metzinger Gegend für ihre Streuobstwiesen bekannt und auch wenn man wie ich kein eigenes “Gütle” mit ein paar Obstbäumen besitzt, kennt man hier eigentlich immer jemanden, der froh ist wenn man ihm etwas Obst abnimmt.

Da es schade wäre, die ganzen Äpfel zu Apfelmus oder Apfelkompott zu verarbeiten, gibt es immer auch ein paar frische Leckereien wie Apfelküchlein oder eben jener Apfel-Amaretto-Kuchen, den ich gestern gebacken habe. Ganz besonders freut es mich, dass das aktuelle Blog-Event auf 1x umrühren bitte zufällig “Quiche, Tarte & Co.” zum Thema hat. Da mache ich doch glatt mit.

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Beim Kartoffelsalat hat wohl jede schwäbische Hausfrau ihre eigene, individuelle Art der Zubereitung. Meist wird innerhalb der Familie überliefert, in welcher Reihenfolge welche der doch recht überschaubaren Zutaten beigefügt werden. Oder Ob nun Brühe dazugehört, welcher Senf am besten passt, welcher Essig am besten mundet, ob es schwarzer oder weißer Pfeffer sein soll und so weiter.

In einer Sache sind sich dann doch wieder alle einig: In einen schwäbischen Kartoffelsalat gehören weder Mayonnaise noch Äpfel oder gar Fisch. Dadurch ist er wesentlich leichter und bekömmlicher als die norddeutsche Variante.

Schwäbischer Kartoffelsalat passt wunderbar zu Maultaschen oder paniertem Schnitzel, aber auch zu Kotelett, Fleischküchle, Würstchen, Leberkäse (wie im Bild zu sehen) oder zum typisch schwäbischen Sonntagsessen: Gemischter Braten mit Spätzle und Kartoffelsalat. Er harmoniert aber auch ganz fabelhaft mit Backfisch oder paniertem Schollenfilet.

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Die Natur wird so langsam immer herbstlicher und im Herbst ist Kürbissaison. Ab August bis weit in das nächste Jahr hinein ist dieses leckere Gemüse erhältlich, auch wenn sich das Angebot ab Dezember langsam verringert. Kürbisse kann man allerdings wunderbar bis weit in den Frühling in einem kühlen Raum auf Vorrat lagern.

Das Gericht, das ich heute vorstelle, hat seinen Ursprung in der thailändischen Küche, weshalb ich einen Hokkaido-Kürbis gewählt habe. Man kann aber ohne weiteres auch eine andere Kürbissorte (z.B. Butternut) verwenden, das Fruchtfleisch sollte aber nicht zu faserig sein.

Das Schweinefleisch sollte ein mageres Gulaschfleisch sein, das in 1-1,5 cm große Würfel geschnitten wurde (euer Metzger macht das gern). Die verwendete rote Currypaste gibt es im Asialaden oder im gut sortierten Supermarkt und hält sich im Kühlschrank quasi ewig.

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“We feed the World - Essen global” ist ein österreichischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005. Er zeigt nüchtern und informativ auf, wie wir mit unserer Nahrung umgehen und führt uns in die Ursprungsländer unseres Essens, um zu zeigen wie es dort produziert wird. Gleichzeitig zeigt der Film auch die Probleme eines globalisierten Nahrungsmarkts auf.

“We feed the World - Essen global” läuft heute Abend ab 22.45 in der ARD.

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Kässpätzle
Kässpätzle

Über den Ursprung der Spätzle an sich wird viel spekuliert, aber so richtig gesicherte Erkenntnisse gibt es wohl nicht. Die einen behaupten, die Spätzle kämen aus Italien, wo das Wort”spezzare” soviel wie abschneiden, in kleine Stücke schneiden bedeutet (der Schwabe lehnt diese Deutung allerdings vehement ab). Während die Italiener von heute wohl eher den Kopf über diese seltsamen “Nudeln” schütteln würden, haben sie sich im ganzen süddeutschen Raum sowie in Österreich und der Schweiz ausgebreitet. Spätzle sind übrigens wirklich keine Nudeln, sondern eben Spätzle. Hauptsache ist meiner Meinung nach, dass sie gut schmecken.

Die Kässpätzle hingegen sind unbestritten eine schwäbische Spezialität, die ursprünglich aus dem Allgäu stammt. Dort gibt es seit jeher viele Milchbauern und daher auch ausreichend Käse, was in der württembergisch-schwäbischen Küche, die eher etwas ärmlich an Zutaten ist, keine Selbstverständlichkeit ist.

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Schwarzwälder Schinken wird im Tannen- und Fichtenholz geräuchert, Würste gerne in Buchenrauch.

Sind die Hersteller dieser Würste also verantwortlich für das Bauernsterben?

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