Archiv für die Kategorie: “Pasta & Co.”


Diese Spinatlasagne mit Feta habe ich bereits letzten Sommer gekocht, ich bin bisher allerdings noch nicht zum darüber bloggen gekommen. Macht aber nichts, sie schmeckt auch im Winter sehr lecker. Eventuell muss man eben auf TK-Spinat ausweichen, denn frischen wird man zumindest in unseren Breitengraden kaum bekommen.

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Ein Klassiker ist dieses Gericht spätestens seit Spliff den Ohrwurm zum Gericht gesungen hat. Das war Anfang der 1980er, als Urlaub in Italien noch etwas besonderes war und man hier hauptsächlich Spaghetti Bolognese verspeist hat (ein Gericht, dass die italienische Mama so eher nicht servieren würde).

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Ich habe dieses Gericht, das zu meinen Leibspeisen zählt, neulich gekocht und will euch das einfache Rezept nicht vorenthalten. Allerdings zähle ich nicht zu den Puristen was die Zutaten angeht, schließlich habe ich nicht für eine arme Köhlerfamilie gekocht. Also gab es etwas Sahne, Zwiebeln und Knoblauch dazu, was im Original nicht vorkommt.

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Ich esse liebend gerne Pasta in allen Variationen. Meistens  allerdings doch eher mit einer schnellen Sauce, aber wenn ich etwas mehr Zeit zur Verfügung habe oder ein nicht all zu dringlicher Hunger gestillt werden soll, bereite ich mein Lieblingsgericht zu: Ragù alla bolognese.

Die Mindestkochzeit beträgt dabei bei mir eine Stunde. Länger ist allerdings bei diesem Gericht besser, denn erst nach einigen Stunden leisen köchelns auf dem Herd schmeckt dieser Sugo so richtig lecker. Über die “richtigen” bzw. “originalen” Zutaten wird in verschiedensten Kochforen zwar recht leidenschaftlich gestritten, aber ich denke mal, das es dabei so ist wie mit anderen Küchenklassikern auch: Jeder Koch gibt dem Gericht seine individuelle Note und inspiriert dabei wieder andere Köche.

Ich habe meine persönliche Lieblingsvariante nach einigem herumprobieren letzlich gefunden. Sie ist inspiriert durch ein Rezept vom nicht nur von Johannes hoch geschätzten Stuttgarter Sternekoch Vincent Klink und durch das Kochbuch “Pasta für jeden Tag” von Eric Treuillé und Anna Del Conte.

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Manchmal muss das Kochen schnell gehen. Entweder weil man keine Zeit hat, aufwändig zu kochen oder aber weil man einfach tierischen Kohldampf hat. Bei mir war neulich beides der Fall und so gab es Pasta mit frischem Blattspinat vom Markt und Gorgonzolasauce.

Ein leckeres und dank der kurzen Garzeit des Spinats doch schnell zubereitetes Nudelgericht, das bestimmt öfter mal geben wird.

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Auf den Geburtstagsfeiern eines Freundes, dessen Mutter Italienerin war, gab es jedes Jahr die leckersten Canneloni der Welt. Der Ehrlichkeit halber muss ich allerdings gestehen, dass ich bisher keine ernsthafte Möglichkeit zum Vergleich hatte. Die Tiefkühl-Canneloni, die ich während meiner Zeit als Zivildienstleistender ab und an gegessen habe, waren zwar billig und einfach zuzubereiten, geschmacklich waren sie allerdings eine Katastrophe. Und die zwei oder drei Gelegenheiten, bei denen ich Canneloni beim Italiener gegessen habe, waren sie zwar immer ganz gut, aber sie erreichten nie diese einzigartige Geschmackserinnerung von damals.

Neulich hatte ich eine solche Lust auf diese Canneloni, dass ich improvisiert habe. Ich wusste nur noch, dass mein alter Freund keine Zwiebeln mochte und dass für diese fein geschnittener Lauch in die Füllung kam. Da ich aber Zwiebeln liebe, kam bei mir einfach beides zum Einsatz.

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Kässpätzle
Kässpätzle

Über den Ursprung der Spätzle an sich wird viel spekuliert, aber so richtig gesicherte Erkenntnisse gibt es wohl nicht. Die einen behaupten, die Spätzle kämen aus Italien, wo das Wort”spezzare” soviel wie abschneiden, in kleine Stücke schneiden bedeutet (der Schwabe lehnt diese Deutung allerdings vehement ab). Während die Italiener von heute wohl eher den Kopf über diese seltsamen “Nudeln” schütteln würden, haben sie sich im ganzen süddeutschen Raum sowie in Österreich und der Schweiz ausgebreitet. Spätzle sind übrigens wirklich keine Nudeln, sondern eben Spätzle. Hauptsache ist meiner Meinung nach, dass sie gut schmecken.

Die Kässpätzle hingegen sind unbestritten eine schwäbische Spezialität, die ursprünglich aus dem Allgäu stammt. Dort gibt es seit jeher viele Milchbauern und daher auch ausreichend Käse, was in der württembergisch-schwäbischen Küche, die eher etwas ärmlich an Zutaten ist, keine Selbstverständlichkeit ist.

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Rigatoni alla napoletana

Rigatoni alla napoletana

Rigatoni sind kurze, röhrenförmige Nudeln, deren Aussenseite geriffelt ist um die Sauce besser an der Pasta haften zu lassen. Die Sauce “alla napoletana” ist sehr ursprünglich und einfach, schmeckt aber nichts desto trotz wunderbar fruchtig und herzhaft (übrigens auch zu allen anderen Pasta-Variationen).

Gerade im Sommer, wenn es auf den Märkten leckere und geschmackvolle Tomaten zuhauf gibt, bietet sich diese Sauce an. Sollten nur wässrige Gewächshaustomaten erhältlich sein, würde ich Tomaten aus der Dose den Vorzug geben.

Dieses Gericht wird ursprünglich ohne Parmesan oder anderen geriebenen Käse serviert. Wen du trotzdem Käse dazu magst, lasse dich bitte nicht davon abhalten.

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