Posts Tagged “Zwiebeln”

Das Rezept zu dieser Brotsuppe, die eher ein Brotsuppenauflauf ist, fand ich neulich beim Stöbern auf Pastaweb.de. Ich bin ja ein echter Pastaholic, weshalb ich mich dort des öfteren herumtreibe und nach neuen Rezepten und Ideen Ausschau halte. Nun ist mir aber beim Stöbern durch die nicht nudelige Abteilung dieser Seite ein Rezept ins Auge gefallen, das mich an diesem Abend einfach mehr angesprochen hat als Nudeln. Und ich wurde nicht enttäuscht, die Zuppa di pane aus dem Aosta-Tal ist lecker, nicht sehr zeitaufwändig und war die ideale Verwertungsmöglichkeit für die am Vortag übrig gebliebenen Kimmicher.

zuppa-di-pane

Der Kümmel der Kimmicher, der verwendete Greyerzer und die selbstgemachte Rinderbrühe haben perfekt mit den Zwiebeln harmoniert. Das Gericht ist ziemlich rustikal, aber wenn es draußen so kalt ist wie zur Zeit, wärmt ein rustikales Essen einfach die Seele.
Das Rezept der Zupa di pane gibt es hier. Ich habe es in sofern abgeändert, als das ich selbst gekochte und auf Vorrat eingefrorene Rinderbrühe benutzt und kurz vor Ende noch mit etwas Metzinger Weißwein abgeschmeckt habe.

Leider entspricht das Bild nicht so ganz meinen selbst aufgestellten Anforderungen und ist auch ziemlich bearbeitet, um dem Original zu entsprechen. Aber in dieser Jahreszeit hat man einfach kaum einmal richtig geeignete Lichtverhältnisse, um schöne Bilder ohne Blitz zu machen. Ich träume (neben Pasta) ja immer wieder einmal von Tageslicht-Leuchten, die das ändern könnten.

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Jetzt im Herbst öffnen sie ihre Pforten in nahezu jedem württembergischen Dörflein, das auch nur einen kleinen Wengerter (schwäbisch für Winzer, aber auch Weingarten) sein eigen nennt: Die Besenwirtschaften.

Da diese saisonalen, von den Winzern selbst betriebenen kleinen Gaststätten strengen Gesetzen unterliegen was Bewirtung und Ausschank betrifft, sind sie etwas ganz besonderes. Neben neuem und bereits gereiften Wein und edlen Obstbränden aus eigener Herstellung gibt es meist einfache, aber qualitativ hochwertige regionale Schmankerl zu essen. Vom einfachen Vesper wie einem Käse- oder Rauchfleischteller über Zwiebel- oder Lauchkuchen bis hin zum Winzerbraten mit Spätzle ist das Spektrum weit gefächert und regional unterschiedlich.

Rauchfleisch- und Käseteller im Altstadtbesen in Tübingen

Rauchfleisch- und Käseteller im Altstadtbesen in Tübingen

Diese besondere Atmosphäre einer Besenwirtschaft wird man zwar zu Hause nicht schaffen können, aber mit Freunden bei Wein und leckerem Essen zusammenzusitzen hat auch etwas. Also solltest du flux neuen Wein besorgen gehen und Gemüsekuchen backen, zum Beispiel den nachfolgenden Wirsingkuchen, der durch seinen milden Geschmack und den lockeren Teig samt knuspriger Kruste besticht.

Wirsingkuchen in herbstlicher Abendsonne

Wirsingkuchen in herbstlicher Abendsonne

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